Abschlussbericht der Hotline für ehemalige Heimkinder

Im Abschlussbericht wurde unter anderem vorgeschlagen, einen Fonds für Folgeschäden und Rentenersatzleistungen in Höhe von insgesamt 120 Millionen Euro einzurichten. Damit soll Opfern der Heimerziehung der Bundesrepublik Deutschland aus den 50er und 60er Jahren geholfen werden. Rund 800.000 Kinder und Jugendliche waren in den 50er und 60er Jahren in Heimen untergebracht, davon etwa 500.000 in konfessionellen Einrichtungen. 55 bis 60 Prozent dieser Heime befanden sich in katholischer Trägerschaft. Genaue Zahlen, wie viele Kinder und Jugendliche von körperlichen und seelischen Misshandlungen damals betroffen waren, gibt es nicht.

Die Deutsche Bischofskonferenz hat bereits beim Runden Tisch Heimerziehung darauf hingewiesen, dass auch Heimkinder in Einrichtungen der Behindertenhilfe und Psychiatrie viel Leid erfahren mussten. Inzwischen ist die Stiftung „Anerkennung und Hilfe“ in Vorbereitung, die für diese Betroffenen eine Unterstützung anbieten soll.

Downloads und Links
  • Abschlussbericht der Hotline für ehemalige Heimkinder
    Veröffentlicht am 28.09.2012
  • Pressemitteilung
    28.09.2012: Abschluss-Pressekonferenz der Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda